Was PR bedeutet, wie sie sich von Werbung unterscheidet, welche Instrumente es gibt, was eine PR-Agentur macht und warum Pressearbeit heute auch über die Sichtbarkeit in ChatGPT entscheidet.
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Ein Business braucht keine Superkräfte. Aber es braucht Helden: Suchhelden. Denn nicht alle Helden tragen Capes.
YouTube-Untertitel (automatisch erzeugt), redaktionell korrigiert am 08.10.2026
PR steht für Public Relations, auf Deutsch Öffentlichkeitsarbeit: die geplante, dauerhafte Kommunikation einer Organisation mit den Menschen und Gruppen, auf die sie angewiesen ist.
Das Ziel ist nicht ein einzelner Verkauf, sondern Vertrauen – bei Journalist:innen, Kund:innen, Mitarbeitenden, Behörden oder Geldgebern. Wer diesen Gruppen regelmäßig ehrliche, relevante Informationen gibt, bekommt einen guten Ruf. Und ein guter Ruf verkauft auf lange Sicht mehr als jede Anzeige.
Im Deutschen sagt man PR, Public Relations oder Öffentlichkeitsarbeit; alle drei meinen dasselbe. Die Abkürzung ÖA ist selten. Andere Bedeutungen von „PR“ – etwa Pull Request in der Softwareentwicklung, Personal Record im Sport oder das Länderkürzel für Puerto Rico – haben mit Öffentlichkeitsarbeit nichts zu tun.
Der Kern aller Definitionen: Beziehungen. PR verkauft nicht direkt, sondern pflegt die Beziehungen, ohne die ein Unternehmen nicht arbeiten kann. Deshalb heißt es Public Relations – und nicht Public Advertising.
| Wer | Definition | Was sie betont |
|---|---|---|
| Grunig und Hunt (1984) | das Management der Kommunikation zwischen einer Organisation und ihren Öffentlichkeiten1 | PR ist eine Managementaufgabe, keine Textarbeit |
| PRSA, US-Berufsverband (2012) | ein strategischer Kommunikationsprozess, der Beziehungen zum beiderseitigen Nutzen zwischen Organisationen und ihren Öffentlichkeiten aufbaut2 | beide Seiten sollen profitieren |
| Gabler Wirtschaftslexikon | professionell gestaltete Auftragskommunikation1 | PR spricht im Auftrag einer Organisation – das darf man sehen |
PR ist die Abkürzung für Public Relations, auf Deutsch Öffentlichkeitsarbeit. Gemeint ist die geplante Kommunikation eines Unternehmens oder einer Organisation mit der Öffentlichkeit – mit Medien, Kund:innen, Mitarbeitenden, Anwohner:innen oder Investor:innen. Anders als Werbung kauft PR keinen Platz, sondern verdient sich Aufmerksamkeit: durch Themen, über die andere berichten.
Der US-Berufsverband definiert sie als strategischen Kommunikationsprozess, der Beziehungen zum beiderseitigen Nutzen aufbaut.2
Werbung bezahlt für ihren Platz und bestimmt den Inhalt. PR bezahlt nicht für den Platz – dafür entscheidet die Redaktion, was erscheint.
In einer Auswertung von über 25 Millionen Links aus ChatGPT, Claude und Gemini stammten 84 Prozent der Quellen aus verdienten Medien – bezahlte Inhalte kamen auf 0,3 Prozent.10
PR-Fachkräfte verdienen im Median 5.480 Euro brutto im Monat, Pressesprecher:innen 6.961 Euro.16
Die Begriffe werden oft durcheinandergeworfen. Die sauberste Unterscheidung verläuft über zwei Fragen: Wer bezahlt für den Platz, und wer bestimmt den Inhalt?
PR ist Teil der Unternehmenskommunikation, Werbung ist Teil des Marketings. In der Praxis arbeiten beide eng zusammen: Eine Produkteinführung braucht Anzeigen für Reichweite und einen Fachartikel für Vertrauen. Wer das eine für das andere hält, verärgert Journalist:innen – der häufigste Anfängerfehler in der Pressearbeit ist die „Pressemitteilung“, die in Wahrheit eine Anzeige ist.
Heute sortiert man die Kanäle meist nach dem PESO-Modell, das die PR-Beraterin Gini Dietrich 2014 eingeführt hat.20
Earned Media ist der wertvollste Teil – und der schwerste. Man kann ihn nicht kaufen, nur verdienen. Genau deshalb vertrauen Menschen ihm mehr. Und inzwischen vertrauen ihm auch Maschinen: Von den Quellen, die ChatGPT, Claude und Gemini in ihren Antworten angeben, stammen 84 Prozent aus verdienten Medien – Presse, Wissenschaft, Behörden, Lexika.10
| PR / Öffentlichkeitsarbeit | Werbung | Marketing | Public Affairs | |
|---|---|---|---|---|
| Ziel | Vertrauen und Ruf | Verkauf eines Produkts | Umsatz über den gesamten Markt | politische Entscheidungen beeinflussen |
| Zielgruppe | alle Anspruchsgruppen, oft über die Presse | Kund:innen direkt | Kund:innen und Markt | Politik, Verwaltung, Verbände |
| Wer zahlt den Platz | niemand – die Aufmerksamkeit ist verdient | das Unternehmen | je nach Maßnahme | niemand |
| Wer bestimmt den Inhalt | am Ende die Redaktion | das Unternehmen | das Unternehmen | im Dialog |
| Zeithorizont | langfristig | kurzfristig | mittelfristig | langfristig |
| Glaubwürdigkeit | hoch, weil unabhängig geprüft | niedriger, weil erkennbar bezahlt | unterschiedlich | hoch, wenn transparent |
| Medienart | Was es ist | Beispiele | Rolle der PR |
|---|---|---|---|
| Paid – bezahlt | Platz, für den du bezahlst | Anzeigen, gesponserte Beiträge, Advertorials | gering; nur mit Kennzeichnung |
| Earned – verdient | Berichte, die andere freiwillig über dich machen | Presseartikel, Erwähnungen, Bewertungen, Podcast-Auftritte | Kernaufgabe |
| Shared – geteilt | Inhalte, die über soziale Netzwerke weitergegeben werden | Beiträge auf LinkedIn, Instagram, TikTok, Kommentare | groß |
| Owned – eigen | Kanäle, die dir gehören | Website, Blog, Newsletter, Kundenmagazin | groß |
Das übergeordnete Ziel ist ein Ruf, der zur Wirklichkeit passt und dem Unternehmen nützt. Daraus leiten sich die typischen Ziele ab:
Der größte Vorteil von PR gegenüber Werbung ist die Glaubwürdigkeit: Ein Bericht in einem Fachmedium wirkt stärker als jede Anzeige, weil jemand Unabhängiges ihn für berichtenswert hielt. Dazu kommt die Haltbarkeit – ein Artikel ist noch Jahre später auffindbar, eine Anzeige verschwindet mit dem Budget.
Das ist die häufigste Frage zum Thema – und die Antwort ist konkreter, als viele denken. Eine typische Woche in der PR besteht aus:
Was im Unternehmen passiert, ist für Außenstehende oft langweilig. PR sucht die Geschichte dahinter: die Zahl, die überrascht, die Person, die etwas zu sagen hat, der Bezug zu einer aktuellen Debatte.
Pressemitteilungen, Fachartikel, Interviewantworten, Reden, Beiträge für Website und soziale Netzwerke, Mitarbeiterinformationen.
Anfragen beantworten, Themen anbieten, Interviews vorbereiten, Hintergrundgespräche führen – und einen Presseverteiler pflegen, der zu den Themen passt.
Was wird über das Unternehmen und die Branche berichtet? Welche Themen laufen? Wie ist die Tonalität? Dafür gibt es Medienbeobachtung und Resonanzanalysen.
Krisenmanagement beginnt vor der Krise: Wer spricht, wenn etwas schiefgeht? Welche Fakten sind freigegeben? Ein Krisenplan wird geschrieben, bevor er gebraucht wird.
Mitarbeitende sollten Neuigkeiten nicht aus der Zeitung erfahren. Interne Kommunikation ist PR für die wichtigste Zielgruppe.
„Wir arbeiten seit knapp zwei Jahren mit den Suchhelden zusammen und lassen uns in SEO und SEA betreuen. Durch die professionelle Beratung und effektive Umsetzung konnten wir unsere Sichtbarkeit verbessern und relevante Kundenanfragen um ein Vielfaches steigern.“
„Mit den Suchhelden habe ich durchweg positive Erfahrungen gemacht, besonders in SEO und SEA. Das Team ist professionell und freundlich und findet immer eine Lösung, die genau auf unsere Bedürfnisse abgestimmt ist.“
„Wir sind sehr zufrieden – im Relaunch wie in der dauerhaften SEO- und SEA-Betreuung. Schnelle Reaktionszeiten, greifbare Reportings und Top-Ergebnisse! Wir bleiben gerne Kunde :)“
„Die Suchhelden sind ne Wucht! SEO läuft genial, SEA mit Paula reibungslos und Content spitze. Was uns wirklich beeindruckt, ist die Zusammenarbeit aller Abteilungen und die scheinbar endlose Hilfsbereitschaft.“
„Es ist eine wahre Freude mit den Suchhelden zu arbeiten. Bei ihrem multidisziplinären Ansatz schaffen sie es, perfekte Beratung und Hilfe zu jedem Bereich zu bieten, in meinem Fall: Shopify, SEO und Facebook Ads.“
„Wir arbeiten seit einigen Jahren mit den Suchhelden zusammen und haben das Unternehmen als zuverlässigen Partner kennengelernt. Von uns auf jeden Fall eine Empfehlung!“
„Wir arbeiten seit knapp einem Jahr mit den Suchhelden zusammen und sind äußerst zufrieden. Besonders schätzen wir die hohe Kompetenz, Professionalität und Zuverlässigkeit des Teams.“
„Die Suchhelden leisten ausgezeichnete Arbeit. Das Maß an Professionalität und die Transparenz der erbrachten Leistungen sind absolut erstklassig.“
„Unsere Ansprechpartnerinnen sind fachlich herausragend und erläutern immer verständlich und mit Daten untermauert die Herangehensweisen und Vorschläge.“
„Unsere Zusammenarbeit ist sehr konstruktiv und zielführend. Die Kommunikation ist sehr professionell, ruhig und sympathisch. Wir können die Suchhelden wärmstens empfehlen.“
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* Hinweis zur Echtheit von Bewertungen: Bewertungen stammen ausschließlich von Kund:innen, die unsere Dienstleistungen in Anspruch genommen haben. Eine Verifizierung erfolgt über das Nutzerkonto und den geschlossenen Vertrag.
PR ist ein Sammelbegriff. Je nachdem, mit wem kommuniziert wird, unterscheidet man verschiedene Bereiche. In großen Unternehmen haben sie eigene Abteilungen, im Mittelstand macht oft eine Person alles.
Interne und externe PR gehören zusammen. Was draußen versprochen wird, muss drinnen gelebt werden. Eine Kampagne über "faire Arbeitgeber" wird zum Bumerang, wenn Mitarbeitende auf Bewertungsportalen das Gegenteil schreiben.
| Bereich | Mit wem | Typische Aufgaben |
|---|---|---|
| Pressearbeit (Media Relations) | Journalist:innen, Redaktionen | Pressemitteilungen, Interviews, Pressekonferenzen, Presseverteiler |
| Interne Kommunikation | Mitarbeitende | Intranet, Mitarbeitermagazin, Veranstaltungen, Führungskräftekommunikation |
| Krisenkommunikation | alle Anspruchsgruppen | Krisenplan, Sprachregelungen, schnelle Stellungnahmen |
| Produkt-PR | Kund:innen, Fachpresse | Produkteinführungen, Testberichte, Fachartikel |
| Corporate PR | Öffentlichkeit | Unternehmensprofil, Werte, Geschäftsberichte, Nachhaltigkeit (ESG/CSR) |
| Investor und Financial Relations | Aktionär:innen, Analyst:innen | Finanzkommunikation, Pflichtmitteilungen, Hauptversammlung |
| Public Affairs | Politik, Verwaltung | Positionspapiere, Gespräche, Verbandsarbeit |
| Community Relations | Nachbarschaft, Gemeinde | Tag der offenen Tür, Sponsoring, Bürgerdialog |
| Employer Branding | Bewerber:innen | Karriereseite, Arbeitgeberbewertungen, Mitarbeiterstimmen |
| Online- und Digital PR | Online-Medien, Blogs, Communities | Online-Pressearbeit, Fachportale, Erwähnungen und Links, Monitoring |
| Social-Media-PR und Influencer Relations | Communitys, Meinungsmacher:innen | Kanäle betreuen, Kooperationen, Dialog |
| Personal PR | Öffentlichkeit | Geschäftsführung oder Fachleute als Stimme des Unternehmens positionieren |
PR-Instrumente sind die Werkzeuge, mit denen Öffentlichkeitsarbeit ihre Ziele erreicht. Welche passen, hängt vom Ziel, von der Zielgruppe und vom Budget ab – nicht davon, was man schon immer gemacht hat.
Die Pressemitteilung ist das bekannteste Instrument – und das meistüberschätzte. Redaktionen bekommen sehr viele davon. Ohne echte Neuigkeit landet sie im Papierkorb. Eigene Daten, eine klare Meinung oder eine gute Geschichte bringen fast immer mehr als die zehnte Mitteilung über ein neues Büro.
Welche Instrumente zu deinem Vorhaben passen, zeigt der Finder:
| Instrument | Wofür es sich eignet | Aufwand | Wirkung |
|---|---|---|---|
| Pressemitteilung | echte Neuigkeiten: Produkt, Zahlen, Personalien, Studien | gering | abhängig vom Nachrichtenwert |
| Pressekonferenz | große Neuigkeiten mit vielen Rückfragen | hoch | nur bei hohem Interesse sinnvoll |
| Interview und Hintergrundgespräch | Fachwissen zeigen, Themen setzen | mittel | hoch, weil persönlich |
| Fachartikel und Namensbeitrag | Kompetenz in Fachmedien belegen | mittel | lang anhaltend |
| Studien und eigene Daten | Berichterstattung auslösen, zitiert werden | hoch | sehr hoch, auch in KI-Antworten |
| Fallstudie und Anwenderbericht | Nutzen an einem echten Kunden zeigen | mittel | hoch in B2B-Fachmedien |
| Veranstaltungen | Tag der offenen Tür, Messen, Podiumsdiskussionen | hoch | stark in der Region |
| Sponsoring und gesellschaftliches Engagement | Verankerung vor Ort, Werte zeigen | mittel bis hoch | langsam, aber stabil |
| Social Media | Dialog, schnelle Reaktion, Einblicke | laufend | abhängig von Konsequenz |
| Influencer Relations | neue Zielgruppen über Meinungsmacher:innen | mittel | stark, wenn es passt |
| Newsletter und Kundenmagazin | eigene Leser:innen informieren | laufend | Bindung |
| Vorträge und Podcasts | Personen als Fachleute positionieren | mittel | Vertrauen |
| Einsatzgebiete | Instrumente |
|---|---|
| Media Relations | Mitteilungen, Konferenzen, Interviews, Tweets, Hintergrundgespräche, Redaktionsbesuche, Reisen, Footage,... |
| Corporate Publishing | Print-, Online- und Crossmediale Publikationen (Websites, Geschäftsbericht, Imagebroschüre, Flyer, Kunden- und Nachbarschaftszeitschriften, Blogs, Filme,...) |
| Dialogveranstaltung | Tag der offenen Tür, Werksbesichtigungen/-Führungen, Podiumsdiskussionen, Bürgerversammlungen, Messen,... |
| Aktion, Sponsoring | Grundsteinlegung, Eröffnung, Spendenaufruf, Ideelle/Materielle Unterstützung von Projekten und Events,... |
Wir erstellen maßgeschneiderte Kampagnen, die dich nicht nur sichtbar machen, sondern auch Kunden gewinnen. Kontaktiere uns noch heute!
Nichts erklärt PR besser als Beispiele. Die gelungenen haben eines gemeinsam: Sie geben Menschen einen Grund, freiwillig darüber zu reden. Die misslungenen auch: Sie unterschätzen, dass die Öffentlichkeit mitredet.
Ein Beispiel für die dunkle Seite: 1929 inszenierte der PR-Pionier Edward Bernays für die American Tobacco Company bei der New Yorker Osterparade rauchende Frauen als "Fackeln der Freiheit".27 Handwerklich gilt die Aktion als Meisterstück – inhaltlich zeigt sie, warum PR ethische Grenzen braucht.
Coca-Cola ersetzte in Australien das Logo auf den Flaschen durch häufige Vornamen. Menschen suchten ihren Namen, fotografierten die Flaschen und teilten sie – die Kampagne ging in viele Länder.21 Warum es wirkte: Das Produkt wurde zum Anlass für eine persönliche Geschichte.
Die Pfannkuchen-Kette kündigte an, ihren Namen zu ändern, und ließ tagelang raten, wofür das "b" steht. Die Auflösung: Burger.22 Warum es wirkte: Neugier plus ein Rätsel, über das Medien und Nutzer:innen gerne spekulieren.
Die Knochenmarkspenderzentrale des Universitätsklinikums Düsseldorf verschickt Lutscher mit eingebautem Wattestäbchen: Wer ihn lutscht, gibt gleichzeitig die Probe für die Registrierung als Stammzellspender:in ab.23 Warum es wirkte: Ein ernstes Thema bekam eine einfache, freundliche Handlung – und Influencer:innen machten mit.
Die New Yorker Polizei rief dazu auf, Fotos mit Polizist:innen zu teilen. Binnen kurzer Zeit wurde der Hashtag mit Bildern von Polizeigewalt geflutet.24 Die Lehre: Wer die Öffentlichkeit zum Mitmachen einlädt, muss wissen, was sie wirklich denkt.
Ein Passagier wurde gewaltsam aus einem überbuchten Flugzeug geholt. Die erste Stellungnahme des Konzernchefs sprach beschönigend von "Umbuchung" – und machte aus einem Vorfall eine weltweite Krise.25 Die Lehre: In der Krise zählt die erste Reaktion, und sie muss menschlich sein.
Greenpeace kritisierte mit einem Video das Palmöl in KitKat. Nestlé ließ das Video löschen – und sorgte so dafür, dass es erst recht verbreitet wurde.26 Die Lehre: Kritik lässt sich nicht wegdrücken, nur beantworten.
Öffentlichkeitsarbeit ist so alt wie Macht und Handel. Als Beruf ist sie gut hundert Jahre alt. Einige Stationen, die oft falsch weitererzählt werden, hier mit Beleg:
Die bekannteste Einteilung stammt von James Grunig und Todd Hunt (1984). Sie beschreibt vier Arten, wie Organisationen mit der Öffentlichkeit kommunizieren – vom Marktschreier bis zum echten Dialog.4
Achtung bei den Prozentzahlen: Im Netz kursieren für diese Modelle auch die Werte 25, 35, 35 und 5 Prozent. Sie stammen nicht von Grunig und Hunt, sondern aus einer späteren deutschen Schätzung – auch die alte Fassung dieser Seite hatte das verwechselt. Beide Werte sind Schätzungen, keine Messungen.
| Jahr | Was geschah |
|---|---|
| 1643 | In London erscheint "New England’s First Fruits", eine Werbebroschüre für Spenden an das Harvard College – oft als eine der ersten PR-Schriften genannt.9 |
| 1841 | Preußen richtet ein Ministerial-Zeitungsbüro ein, 1848 folgt das Literarische Kabinett – frühe staatliche Pressestellen.7 |
| um 1870 | Krupp stellt einen Journalisten für die Pressearbeit ein, 1890 entsteht ein eigenes Nachrichten-Bureau.8 |
| 1906 | Ivy Lee veröffentlicht seine "Declaration of Principles": Fakten liefern, die Entscheidung über den Abdruck bleibt bei der Redaktion.5 |
| 1923 | Edward Bernays veröffentlicht "Crystallizing Public Opinion", eines der ersten Bücher über PR als Beruf.6 |
| 1950/51 | Albert Oeckl schlägt "Öffentlichkeitsarbeit" als Abteilungsnamen vor; ab 1960 lehrt er das Fach.28 |
| 1958 | In Köln wird die Deutsche Public Relations Gesellschaft (DPRG) gegründet.3 |
| 2014 | Gini Dietrich stellt das PESO-Modell vor.20 |
| 2025/26 | KI-Systeme stützen sich in ihren Antworten vor allem auf verdiente Medien – PR wird Teil der KI-Sichtbarkeit.10 |
| Modell | Kommunikation | Ziel | Typisch für | Geschätzter Anteil (USA, 1984) |
|---|---|---|---|---|
| Publicity | Einweg, vereinfacht, teils übertrieben | Aufmerksamkeit, Verkauf | Veranstalter, Sport, Unterhaltung | 15 % |
| Informationstätigkeit | Einweg, sachlich und wahr | aufklären | Behörden, Verbände, viele Unternehmen | 50 % |
| Asymmetrische Zwei-Wege-Kommunikation | Rückmeldung wird erforscht, um zu überzeugen | überzeugen | wettbewerbsintensive Unternehmen | 20 % |
| Symmetrische Zwei-Wege-Kommunikation | echter Dialog, beide Seiten können sich ändern | gegenseitiges Verständnis | reguliertes Umfeld, Verbände | 15 % |
| Publicity | Informationstätigkeit | Überzeugungsarbeit | Dialog | |
|---|---|---|---|---|
| Charakteristik | propagieren | mitteilen und verlautbaren | argumentieren | sich austauschen |
| Ziel/Zweck | Anschlusshandlung | Aufklärung | Erziehung | Konsens |
| Art der Kommunikation | Einwegkommunikation, stark verkürzte Aussagen | Einwegkommunikation, umfassende Mitteilungen | asymmetrische Zwei-Wege-Kommunikation, Berücksichtigung des Feedback | symmetrische Zwei-Wege-Kommunikation, Mediation |
| Kommunikationsmodell | Sender > Empfänger (Stimulus-Response) | Sender > Empfänger | Sender < > Empfänger | Gruppe < > Gruppe (Konvergenzmodell) |
| Art der Erforschung | quantitative Reichweiten- und Akzeptanzstudien | Verständlichkeits-studien | Evaluierung von Einstellungen, Meinungsforschung | Evaluierung des Vertrauens, Verhaltensforschung |
| Typische Verfechter | P.T. Barnum | I.Lee | E. L. Bernays | J.F. Grunig, Berufsverbände |
| Anwender heute | Parteien,Veranstalter, Verkaufsförderer | Behörden, Unternehmen | Unternehmen, Verbände, Kirchen | Unternehmen, PR Agenturen |
| Geschätzter Anteil der Anwendungen | 25 % | 35 % | 35 % | 5 % |
Unsere Hall of Fame: über 1.000 Kund:innen und über 4.000 Projekte seit 2012 – jede Marke an der Wand haben wir sichtbarer gemacht.
Wir lieben, was wir tun – und das merkt man. Seit 2012 arbeiten wir mit Hands-on-Mentalität, fester Projektverantwortung und persönlichen Ansprechpartner:innen für Unternehmen aus der DACH-Region.
PR ohne Strategie ist Zufall. Eine gute Strategie passt auf zwei Seiten und beantwortet sieben Fragen – in dieser Reihenfolge, weil jede auf der vorigen aufbaut.
Wie bekannt ist das Unternehmen? Wie wird es wahrgenommen, was wurde bisher berichtet, in welchen Medien, mit welcher Tonalität? Was sagen Kund:innen, Mitarbeitende und Bewertungsportale? Welche Themen besetzen die Wettbewerber? Und neu: Was antworten ChatGPT und Googles KI-Übersicht, wenn man nach dem Unternehmen oder der Branche fragt?
Nicht "die Öffentlichkeit", sondern konkrete Gruppen: Fachjournalist:innen einer Branche, Einkäufer:innen im Mittelstand, Bewerber:innen, Anwohner:innen. Personas helfen: Was liest diese Person, wem vertraut sie, welche Fragen hat sie?
Kommunikationsziele sind keine Unternehmensziele. "Mehr Umsatz" ist ein Unternehmensziel; "in den drei wichtigsten Fachmedien als Ansprechpartner für Thema X genannt werden" ist ein Kommunikationsziel. Jedes Ziel braucht eine Kennzahl (Key Performance Indicator, KPI) und eine Frist – sonst lässt sich nie sagen, ob es erreicht ist.
Ein bis zwei Sätze, die sagen, wofür das Unternehmen steht und warum das für die Zielgruppe wichtig ist. Kurz, belegbar, ohne Superlative. Der häufigste Fehler: zu viel in die Botschaft packen und sie für Eigenlob nutzen.
Wo sind die Zielgruppen tatsächlich? Fachmedien, Lokalzeitung, LinkedIn, Podcasts, Branchenportale, Messen. Das PESO-Modell hilft beim Sortieren: Welche Kanäle gehören dir, welche musst du dir verdienen, wo teilen andere deine Inhalte?
Ein Themenplan für die nächsten sechs bis zwölf Monate mit festen Anlässen – Messen, Jubiläen, Geschäftszahlen, Produkteinführungen – und Platz für Aktuelles. Für jedes Thema: Instrument, Kanal, Verantwortliche, Termin.
Personal, Agentur, Medienbeobachtung, Werkzeuge, Veranstaltungen, Fotos und Videos – plus ein Puffer für Unvorhergesehenes. Das Budget gehört in die Strategie, nicht erst in die Umsetzung.
Danach: umsetzen, messen, nachsteuern. Die Kennzahlen aus Schritt 3 werden laufend erhoben, nicht erst nach einem Jahr. Nur so lässt sich eine Strategie korrigieren, bevor das Budget verbraucht ist.
Eine Pressemitteilung hat einen einzigen Zweck: einer Redaktion in wenigen Sekunden zu zeigen, dass hier eine Nachricht steckt. Deshalb folgt sie einem festen Aufbau.
Redaktionen wählen nach Nachrichtenwerten aus. Je mehr davon zutreffen, desto höher die Chance auf Veröffentlichung: Aktualität (heute, nicht vor drei Wochen), Nähe (regional oder fachlich), Tragweite (wie viele Menschen betrifft es), Überraschung (etwas Unerwartetes), Prominenz (bekannte Personen oder Marken), Konflikt (unterschiedliche Positionen) und Menschen (eine Geschichte statt einer Statistik).
Der Check prüft deinen Entwurf auf die wichtigsten Punkte:
| Teil | Inhalt | Faustregel |
|---|---|---|
| Überschrift | die Nachricht in einem Satz | konkret statt kreativ, keine Werbesprache |
| Ort und Datum | Dachzeile vor dem ersten Absatz | "Osnabrück, 27. September 2026 –" |
| Lead (erster Absatz) | die wichtigsten W-Fragen: wer, was, wann, wo, wie, warum | muss allein stehen können |
| Hauptteil | Details, Hintergrund, Zahlen | Wichtiges zuerst, Unwichtiges zuletzt |
| Zitat | Einordnung durch eine verantwortliche Person | eine Meinung, keine Wiederholung der Fakten |
| Unternehmensprofil (Boilerplate) | drei bis fünf Sätze über das Unternehmen | gleichbleibend, sachlich |
| Pressekontakt | Name, Telefon, E-Mail | erreichbar, auch am Erscheinungstag |
PR gilt als schwer messbar. Das stimmt nur, wenn man vorher keine Ziele festgelegt hat. Die Fachwelt unterscheidet drei Ebenen:
PR-Tools helfen beim Messen: Medienbeobachtungsdienste und Monitoring-Werkzeuge sammeln Veröffentlichungen, berechnen Reichweiten und werten die Tonalität aus; kostenlose Einstiegspunkte sind Google Alerts und die Suche in Nachrichtenportalen.
Share of Voice ist der Anteil deines Unternehmens an allen Nennungen deiner Branche in den beobachteten Medien. Tonalität zeigt, ob positiv, neutral oder negativ berichtet wird. Beides zusammen sagt mehr als die bloße Zahl der Artikel.
Der Anzeigenäquivalenzwert ist kein Erfolgsmaß. Noch immer rechnen manche Berichte aus, was eine Anzeige in der Größe eines Artikels gekostet hätte. Der internationale Messverband AMEC erklärt diese Rechnung in seinen Barcelona Principles ausdrücklich für ungültig – ein Artikel und eine Anzeige wirken nicht gleich.12
Neu dazu gekommen: Wie oft ein Unternehmen in den Antworten von ChatGPT, Gemini oder Googles KI-Übersicht genannt wird, ist inzwischen eine eigene Kennzahl. Wie man sie misst, erklären wir auf unserer Seite zur KI-Sichtbarkeit.
| Ebene | Frage | Kennzahlen |
|---|---|---|
| Output | Was haben wir getan? | Pressemitteilungen, Interviews, Beiträge, Veranstaltungen |
| Outcome | Was ist bei der Zielgruppe angekommen? | Veröffentlichungen, Reichweite, Share of Voice, Tonalität, Erwähnungen in KI-Antworten, Besuche und Links auf die Website |
| Outflow / Wirkung | Was hat es dem Unternehmen gebracht? | Bekanntheit in Umfragen, Anfragen, Bewerbungen, Markensuchen bei Google, Vertrauen |
Deine Marke verdient es, sichtbar zu sein. Lass uns gemeinsam Strategien entwickeln – individuell, effektiv und nachhaltig.
Lange galt PR als Imagepflege ohne messbaren Effekt auf den Vertrieb. Das hat sich geändert – nicht wegen der Presse, sondern wegen der Maschinen, die sie lesen.
KI-Systeme vertrauen verdienten Medien. Muck Rack hat über 25 Millionen Links aus Antworten von ChatGPT, Claude und Gemini ausgewertet: 84 Prozent der Quellen stammen aus verdienten Medien, Journalismus allein macht 27 Prozent aus. Bezahlte Inhalte und Advertorials kommen auf 0,3 Prozent.10 Wer in Fachmedien, Studien und unabhängigen Berichten vorkommt, wird auch von KI genannt. Wer nur Anzeigen schaltet, nicht.
Erwähnungen zählen mehr als Links. Eine Auswertung von 75.000 Marken fand, dass die Sichtbarkeit in Googles KI-Übersichten dreimal enger mit Markenerwähnungen im Netz zusammenhängt als mit Backlinks.11 Genau das ist das Arbeitsergebnis guter Pressearbeit: Andere schreiben über dich.
Digital PR verbindet beides. Klassische Pressearbeit zielt auf Berichte, SEO auf Links. Digital PR zielt auf Berichte in Online-Medien, die das Unternehmen nennen und idealerweise auf eine passende Seite verlinken – mit einer eigenen Auswertung, einem nützlichen Rechner oder einer klaren Expertenmeinung als Anlass. Das stärkt Rankings, Marke und KI-Sichtbarkeit zugleich. Mehr dazu auf unseren Seiten zur Linkbuilding-Agentur und zur GEO-Agentur.
KI schreibt heute Entwürfe, fasst Medienberichte zusammen und schlägt Themen vor. Wo die Grenzen liegen, zeigt der PR-Trendmonitor 2026: 43 Prozent der befragten PR-Fachleute verzichten bei rechtlichen Inhalten bewusst auf KI, 34 Prozent bei Krisenstatements; nur 17 Prozent können sich KI überall vorstellen.18 Die Richtung ist klar: KI für Recherche und Rohfassung, Menschen für Urteil, Verantwortung und Beziehungen.
Woher die Quellen in KI-Antworten stammen · über 25 Mio. Links aus ChatGPT, Claude und Gemini
Muck Rack, Generative Pulse, Mai 202610 · Earned Media umfasst Presse, Wissenschaft, Behörden, Lexika und Inhalte Dritter
PR bewegt sich an der Grenze zwischen Information und Werbung. Zwei Regeln sollte jede:r kennen:
Das hier ist keine Rechtsberatung. Bei Kampagnen mit Gewinnspielen, Gesundheitsaussagen oder Vergleichen mit Wettbewerbern gehört eine juristische Prüfung dazu.
Eine PR-Agentur übernimmt Öffentlichkeitsarbeit im Auftrag eines Unternehmens: Strategie, Pressearbeit, Texte, Medienkontakte, Krisenkommunikation und Erfolgsmessung. Sie bringt, was intern oft fehlt: Kontakte zu Redaktionen, Erfahrung aus vielen Branchen und einen Blick von außen.
In der Praxis ist die Mischung am häufigsten: Eine Person im Unternehmen hält die Fäden zusammen, die Agentur liefert Konzept, Kontakte und Schreibkapazität.
PR-Agenturen rechnen meist auf drei Arten ab: Retainer (fester Monatsbetrag für ein vereinbartes Leistungspaket), Stundensatz (nach Aufwand) oder Projektpreis (etwa für eine Produkteinführung oder eine Studie). Was es kostet, hängt von Umfang, Branche, Laufzeit und der Erfahrung des Teams ab. Eine öffentliche Verbandsstatistik zu Stundensätzen gibt es nicht; lass dir deshalb immer eine Aufschlüsselung nach Leistungen geben.
Zum Vergleich lohnt der Blick auf die interne Alternative: Eine PR-Fachkraft verdient im Median 5.480 Euro brutto im Monat, eine Pressesprecherin oder ein Pressesprecher 6.961 Euro – ohne Arbeitgeberanteile, Arbeitsplatz und Werkzeuge.16
Wir sind eine Agentur für SEO, GEO, Ads und Social Media und verbinden Öffentlichkeitsarbeit mit digitaler Sichtbarkeit: Pressearbeit und Fachartikel, die in Google gefunden, von Fachmedien aufgegriffen und von KI-Systemen zitiert werden – mit eigenen Daten als Anlass und gekennzeichneten Advertorials, wo sie sinnvoll sind. Wie gut du heute schon in KI-Antworten vorkommst, zeigt unsere Seite zur KI-Sichtbarkeit.
| Eigene PR-Stelle | PR-Agentur | |
|---|---|---|
| Stärke | kennt das Unternehmen, ist immer da | Medienkontakte, Erfahrung, Kapazität bei Bedarf |
| Schwäche | eine Person kann nicht alles; Urlaub und Krankheit | braucht Einarbeitung und gutes Briefing |
| Kosten | Gehalt plus Arbeitgeberkosten, fix | Retainer, Stundensatz oder Projekt, flexibel |
| Passt, wenn | laufend viel zu kommunizieren ist | Spezialwissen, Spitzen oder ein Neustart gefragt sind |
In Deutschland arbeiten laut Bundesagentur für Arbeit 41.860 Menschen sozialversicherungspflichtig in der Öffentlichkeitsarbeit – dazu kommen Selbstständige und verbeamtete Pressesprecher:innen. Zum Vergleich: Redakteur:innen und Journalist:innen sind es 83.270.17
Was man in der PR verdient: Der Median liegt deutlich über dem aller Vollzeitbeschäftigten (4.217 Euro). Bei den Gehaltserhöhungen gingen Agenturbeschäftigte zuletzt öfter leer aus: 56 Prozent der Agenturbeschäftigten hatten laut PR-Trendmonitor in zwölf Monaten kein Gehaltsplus, in Unternehmen waren es 33 Prozent.1619
Wie man in die PR kommt: Es gibt keinen geschützten Berufsweg. Üblich sind ein Studium – Kommunikations- oder Medienwissenschaft, Journalistik, ein PR-Studiengang oder ein fachfremdes Studium plus Praxis –, danach ein Volontariat oder Traineeprogramm in einer Agentur, Pressestelle oder Redaktion. Viele kommen aus dem Journalismus. Weiterbildungen bieten Berufsverbände und Akademien an; für eine Einstellung zählen am Ende Schreibfähigkeit, Urteilsvermögen und Kontakte.
Typische Berufsbezeichnungen: PR-Referent:in, PR-Manager:in, PR-Berater:in (meist in Agenturen), Pressesprecher:in, Leitung Unternehmenskommunikation, Social-Media- oder Content-Manager:in mit PR-Aufgaben. PR-Jobs gibt es in Agenturen, Pressestellen von Unternehmen, Verbänden und Behörden; viele arbeiten auch als Freelancer. Ein Praktikum in einer Agentur oder Pressestelle ist der übliche erste Schritt; einen anerkannten Ausbildungsberuf für PR gibt es nicht, wohl aber berufsbegleitende Weiterbildungen von Verbänden und Akademien.
Was in einer Stellenbeschreibung für PR typischerweise steht: Pressearbeit und Medienkontakte, Texte für Presse, Website und soziale Netzwerke, Themen- und Redaktionsplanung, Krisenkommunikation, Medienbeobachtung und Reporting, Zusammenarbeit mit Geschäftsführung, Marketing und Agenturen.
Bruttomonatsgehalt in der PR · Median, Vollzeit, Stichtag 31.12.2025
Bundesagentur für Arbeit, Entgeltatlas16 · ohne Beamte und Selbstständige
SEO, SEA, Social, Content, Design, Tech: das komplette Spielfeld unter einem Dach. Feste Ansprechpartner:innen, kurze Wege.
Deine Marke verdient es, sichtbar zu sein. Lass uns gemeinsam Strategien entwickeln, die Ergebnisse liefern.
Diesen Beitrag betreut André Hehemann, Geschäftsführer & CEO bei Suchhelden.