Optimiere deinen Content mit idealen Keywords, Meta-Tags und vielen weiteren Möglichkeiten, um deine Webseite sichtbar zu machen. Wir zeigen dir wesentliche Faktoren auf, die du bei der OnPage-Optimierung beachten solltest.
Transkript lesen · Weil nicht alle Helden Capes tragen: Suchhelden (0:59 Min.)+
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Ein Business braucht keine SuperkrÀfte. Aber es braucht Helden: Suchhelden. Denn nicht alle Helden tragen Capes.
YouTube-Untertitel (automatisch erzeugt), redaktionell korrigiert am 08.10.2026
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ONPAGE
OnPage-Optimierung â die Checkliste
Wir haben fĂŒr dich die wesentlichen Faktoren sowie die Vorgehensweise fĂŒr eine effektive OnPage-Optimierung unter AuffĂŒhrung von Tipps kurz zusammengefasst.
Im Anschluss stellen wir dir unsere OnPage-Checkliste als PDF zum Download bereit.
01Title-Tag-Optimierung: Wie sieht der optimale Title einer Webseite aus?
02SEO-freundliche URLs
03Multimedia-Elemente bei Blogposts
04Keywords an den Anfang eines jeden Blogposts
05H-Tags
06Ladegeschwindigkeit deiner Webseite
07Bildoptimierung
08âSlash Bounce Rateâ
09Verweildauer (âdwell timeâ)
10FĂŒge deinen Title Tags âModifiersâ (BestimmungsÂwörter) hinzu.
11Social Sharing Buttons
12Veröffentliche umfassenden Content
13LSI Keywords
14Interne Verlinkungen
15Eingehende Links
16Ausgehende Links
17Conversion
18Clicks to Content
19MenĂŒfĂŒhrung
20CTR (Click-Through-Rate)
21Response Code
22Google Search Console
23Google Search Console: strukturierte Daten
24Sitemap
25NutzerÂfreundlichkeit auf mobilen GerĂ€ten
26Indexierungsstand
27Nicht indexierte Inhalte
28Bevorzugte Domain
29Robots.txt-Datei
30SSL-Zertifikat (Umstellung auf https)
31Sistrix-Sichtbarkeitsindex
32Duplicate Content / Canonical Tags
33Strukturiertes HTML, semantischer Inhalt
34Hreflang-Tags
35Directives
36Regionale Suche
37CMS/Kodierung
38Relaunch
40404-Seiten
5 von 5 Sternen lĂŒgen nicht!
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Title-Tag-Optimierung: Wie sieht der optimale Title einer Webseite aus?
Das Title-Element einer Webseite wird von Google als einer von ca. 200 Faktoren zur Berechnung des Rankings in den SERPs (zu Deutsch: Suchergebnisseiten) herangezogen. Daher zÀhlt das Title-Element, auch Title-Tag genannt, zu den wichtigsten Faktoren, wenn es um die OnPage-Optimierung einer Website geht. Bei der Gestaltung des Title einer Seite gilt es folgende Punkte zu beachten:
âjede URL sollte einen unterschiedlichen/einzigartigen Title besitzen
âdas Keyword, auf das die URL primĂ€r ranken möchte, sollte sich im Title befinden
âdas Keyword sollte sich an erster Stelle des Title befinden (dies ist ein stark gewichteter Google-Rankingfaktor)
âder Title sollte eine gewisse LĂ€nge (Zeichenanzahl) nicht ĂŒberschreiten
âder Title sollte fĂŒr User optimiert werden (Mehrwert bieten, zum Klicken animieren)
Sind die wichtigsten Keywords im vorderen Teil des Title-Tags?
Google wertet die Wörter, die sich ganz am Anfang eines Title-Tags befinden, als besonders wichtig. Dies wird deutlich, wenn man nach kompetitiven Begriffen wie âDiĂ€t-Rezepteâ oder âHörbĂŒcherâ sucht:
Ein Beispiel: Sagen wir, du willst fĂŒr das Keyword âAbnehmtippsâ ranken und musst dich zwischen zwei Title Tags entscheiden:
Ăberschrift 1: Abnehmtipps: 10 Strategien, um Kilos loszuwerden. Ăberschrift 2: Verliere 10 Kilo mit unseren Abnehmtipps
Google wĂŒrde dem ersten Title Tag mehr Bezug zu dem Thema âAbnehmtippsâ zuschreiben, weil es gleich am Anfang steht.
Auch wenn solche Extrembeispiele nicht die Regel sind, lohnt sich immer ein kritischer Blick auf die eigene URL-Struktur. Denn: Kurze, saubere URLs sind nutzerfreundlicher und helfen beim Ranking.
Warum sind kurze URLs wichtig fĂŒr SEO? Suchmaschinen wie Google nutzen URLs als Signal zur Themenzuordnung einer Seite. Je einfacher und verstĂ€ndlicher eine URL ist, desto besser kann der Inhalt interpretiert und eingeordnet werden. Das erhöht die Chance, dass deine Seite in den Suchergebnissen gut abschneidet. Erstelle kurze, prĂ€gnante URLs, die das Haupt-Keyword enthalten und Nutzer:innen sowie Google sofort erkennen lassen, worum es auf der Seite geht. Verzichte bei neuen Inhalten möglichst auf Kategorien oder Datumsangaben in der URL-Struktur, da sie die Lesbarkeit und Relevanz unnötig einschrĂ€nken. Nutze Bindestriche (-) zur Trennung von Wörtern anstelle von Unterstrichen (_), denn Google erkennt so die einzelnen Begriffe besser. Auch die Lesbarkeit profitiert davon, z. B. ist www.musterdomain.de/gruenes-kleid.html deutlich verstĂ€ndlicher als www.beispielurl.de/grueneskleid.html. Eigene Tests zeigen: Extrem kurze, keywordoptimierte URLs können einen kleinen, aber messbaren Ranking-Vorteil bringen.
ĂBLICHE URSACHEN FĂR PROBLEME BEI URL-STRUKTUR:
âSonderzeichen oder andere Parameter in URLs
âGroĂ- und Kleinschreibung in der URL
âTrennzeichen in der URL
âFĂŒllwörter
âSubdomains
âTrailing Slash
âDateiendungen
âUmlautdomains
âDynamische URLs (aufgrund von Sortier- und Filterfunktionen, Session-IDs etc.)
Das Einbinden von Multimedia-Elementen wie Bildern, Videos, Infografiken oder Audio hat zwar keinen direkten Einfluss auf das Google-Ranking, doch es wirkt sich positiv auf die Nutzererfahrung und Interaktionsrate aus. Google misst diesen Nutzersignalen zunehmend Bedeutung bei. Hochwertige Multimedia-Inhalte steigern den wahrgenommenen Wert deines Contents, erhöhen die Verweildauer und können so indirekt auch dein Ranking verbessern, etwa durch mehr Backlinks oder geteilte Inhalte.
Empfehlung: In jedem Blogpost sollte mindestens ein visuelles oder multimediales Element eingebunden werden, das den Inhalt sinnvoll ergĂ€nzt und fĂŒr zusĂ€tzliche Aufmerksamkeit sorgt.
04
Keywords an den Anfang eines jeden Blogposts
Suchmaschinen wie Google bewerten nicht nur, ob ein Keyword vorkommt, sondern auch, wo es platziert ist. Keywords, die frĂŒh im Text erscheinen â idealerweise in den ersten 100 Wörtern â werden als besonders relevant fĂŒr das Thema der Seite gewertet.
Empfehlung: Platziere dein Haupt-Keyword möglichst weit vorne im Content, z. B. im Einleitungstext oder ersten Absatz. Das signalisiert Google direkt, worum es auf der Seite geht und stÀrkt deine Chancen auf gute Rankings.
05
H-Tags
Die Verwendung von H-Tags (H1 bis H6) dient der optischen Struktur und gibt Suchmaschinen wichtige Hinweise zur inhaltlichen Gewichtung deines Contents. Die H1-Ăberschrift ist dabei die wichtigste. Sie signalisiert Google das Hauptthema deiner Seite. Idealerweise enthĂ€lt die H1 gleich zu Beginn das Fokus-Keyword.
Die meisten CMS (wie WordPress) setzen die ArtikelĂŒberschrift automatisch als H1. Manche Themes ĂŒberschreiben diese Voreinstellung allerdings â im schlimmsten Fall fehlt dann das H1-Tag komplett. Du kannst das leicht ĂŒberprĂŒfen: Ăffne den Seitenquelltext (Rechtsklick â Seitenquelltext anzeigen) und suche nach dem <h1>-Tag. Wenn du eine passende Ăberschrift dort findest, ist alles korrekt eingerichtet.
Neben der H1 helfen auch H2- und H3-ZwischenĂŒberschriften, Inhalte fĂŒr Leser:innen und Google klar zu gliedern. Sie machen den Text scannbar, erhöhen die Lesefreundlichkeit und ermöglichen Suchmaschinen eine bessere thematische Einordnung. Deshalb solltest du auch in ZwischenĂŒberschriften gezielt dein Haupt- oder Neben-Keyword platzieren â idealerweise am Anfang der jeweiligen Ăberschrift.
Die Ladegeschwindigkeit deiner Website ist einer der wenigen Rankingfaktoren, die Google offiziell bestĂ€tigt hat. Schnelle Seiten verbessern das Nutzererlebnis und verhindern, dass Besucher frustriert abspringen, bevor sie den Inhalt ĂŒberhaupt sehen. Ist die Seite zu langsam, klicken viele einfach zurĂŒck zu den Suchergebnissen und potenzielle Kund:innen gehen verloren.
Mit dem kostenlosen Google PageSpeed Insights Tool lĂ€sst sich die Performance einer Seite schnell analysieren. Es liefert dir klare Hinweise, wie du deine Ladezeiten verbessern kannst. FĂŒr WordPress-Seiten bieten sich zur technischen Optimierung etwa Plugins wie W3 Total Cache (fĂŒr Caching) und WP Smush (fĂŒr Bildkomprimierung) an. Beide Tools sind kostenlos und leicht zu implementieren.
DarĂŒber hinaus gibt es eine Reihe von Dingen, die man tun kann, um die Ladegeschwindigkeit zu verringern:
âVerringere/verkĂŒrze HTTP-Requests
âVerwende nur ein CSS-Stylesheet
âBenutze CSS-Sprites
âOptimiere alle Bilder
âNutze serverseitiges Caching
âNutze die Gzip-Komprimierung
âNutze ein CDN (Content Delivery Network)
âReduziere 301-Weiterleitungen
âOptimiere deinen Webserver
âVermeide ĂŒbermĂ€Ăige Pop-ups
CSS und JavaScript haben einen erheblichen Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit einer Website und sollten daher möglichst schlank, effizient und bedarfsorientiert eingebunden werden. Unnötige oder ungenutzte Stylesheets und Skripte sollten entfernt, Dateien minimiert und asynchron geladen werden, um Render-Blocking zu vermeiden. Flash-Inhalte sind heute obsolet und sollten nicht mehr verwendet werden, da sie von modernen Browsern nicht mehr unterstĂŒtzt werden.
Um die GröĂe der JavaScript-Datei zu verringern, gibt es eine Reihe von Tipps:
âminimiere JavaScript-Dateien
âfasse JavaScript-Dateien zusammen
âlade JavaScript asynchron
âentferne unnötige JavaScript-Bibliotheken
Liegen mehrere JavaScript-Dateien vor, sollten diese zusammengefĂŒhrt werden, um die Anzahl der HTTP-Requests zu reduzieren. ZusĂ€tzlich lĂ€sst sich der Code mit entsprechenden Tools minifizieren. Dabei werden Kommentare, Leerzeichen und unnötige Zeichen entfernt, um die DateigröĂe zu optimieren.
Das âAltâ-Attribut hilft Suchmaschinen dabei, den Inhalt eines Bildes besser zu verstehen. Noch kann der Crawler nĂ€mlich den Inhalt eines Bildes bei weitem nicht so gut zuordnen wie den aus einem klassischen, HTML-formatierten Text. DarĂŒber hinaus kann dir die Optimierung der Bilder fĂŒr populĂ€re Keywords helfen, Traffic aus der Google Bildersuche zu erhalten. Um dem Webcrawler von Google hier unter die Arme zu greifen, solltest du eine sinnvolle Kurzbeschreibung als Alt Text verwenden und auf jeden Fall ein paar deiner wichtigsten Keywords einbauen, sofern sie inhaltlich passen.
RegulÀre Nutzer:innen werden diesen Text nur dann sehen, wenn das Bild aus irgendeinem Grund nicht korrekt angezeigt werden kann, Suchmaschinen liefern sie aber stets wichtige Hinweise. Neben dem Alt-Text solltest du auch den Bildtitel sowie den Dateinamen optimieren.
Neben dem Alt-Text sollten auch passende Dateinamen und sinnvolle Bildformate genutzt werden. Der Dateiname liefert ein weiteres Indiz auf den Inhalt fĂŒr die Suchmaschine. Mit einem klassischen Format wie JPEG, PNG, GIF und BMP gehst du sicher, dass die Bilder korrekt ausgewertet werden.
Die sogenannte Bounce Rate gibt Auskunft ĂŒber die SeitenabsprĂŒnge, also wie viele User eine Seite besuchen (meistens ausgehend von den Suchergebnissen) und direkt wieder zurĂŒckspringen, ohne eine weitere (Unter-)Seite aufzurufen. AbsprĂŒnge gilt es so gut es geht zu vermeiden, da es sich immer um potenziell zahlende Kund:innen handelt.
[VERWEILDAUER]Verweildauer und ihre Wirkung auf das Ranking
SuchergebnisâLong Click · bleibt auf der SeiteâBoost in Rankings
Es gibt eine Reihe von Faktoren, die zu einer hohen Absprungrate beitragen. So verlassen Nutzer:innen beispielsweise deine Website auf der Einstiegsseite als Reaktion auf das Design oder wenn es zu einer negativen Nutzererfahrung kommt. Nutzer:innen verlassen die Website auĂerdem, nachdem sie eine einzelne Seite angesehen haben, dort die gewĂŒnschten Informationen gefunden haben und der Besuch einer anderen Seite nicht erforderlich oder von Interesse ist.
Wenn Google bemerkt, dass die Leute von deiner Seite gleich zurĂŒck zu den Suchergebnissen springen, ist das fĂŒr Google ein klares Zeichen dafĂŒr, dass du kein QualitĂ€tsergebnis (fĂŒr die Nutzer:innen) bist und sie dich folglich nicht auf der ersten Seite brauchen.
Wie bei der Bounce Rate achtet Google auch sehr genau auf die Verweildauer einer Website. Diese wird auch grob in âshort clicksâ gegenĂŒber âlong clicksâ eingeteilt. Sie sagt aus, wie lange Nutzer:innen auf der Website bleiben, bevor sie den âZurĂŒckâ-Button betĂ€tigen.
Wenn sie den âZurĂŒckâ-Button kurz, nachdem sie auf deiner Seite gelandet sind, klicken, ist es ein Zeichen fĂŒr eine Seite von niedriger QualitĂ€t. Du kannst die Verweildauer erhöhen, indem du lange Artikel schreibst, fĂŒr die Leute viel Zeit brauchen.
Auf diese Weise hast du, selbst wenn der Besucher dann zurĂŒck zu den Suchergebnissen springt, trotzdem einen âlong clickâ. Das zeigt Google, dass du dem Besucher irgendeinen Mehrwert geliefert hast, wĂ€hrend sie da waren.
Aktion: Schreibe lange, interessante Artikel, welche die Leute weiter und weiter lesen lĂ€sst. Gib dir besonders viel MĂŒhe beim ersten Abschnitt. Versuche durch einen themenrelevanten Content und Downloadmaterial einen Mehrwert fĂŒr den User zu bieten. Je lĂ€nger ein User auf deine Webseite verbringt, desto vertrauensvoller und relevanter wird deine Webseite fĂŒr das Keyword eingestuft.
FĂŒge deinen Title Tags âModifiersâ (BestimmungsÂwörter) hinzu.
Modifiers sind ein Trick, um (Longtail-) Keywords aus besonders langen Suchanfragen mit einzubeziehen. Diese Suchen aus fĂŒnf bis neun Wörtern fallen einem nicht so schnell auf und sind nicht im Google-Keyword-Planer zu finden. Dennoch gibt es Leute, die nach ihnen suchen.
Es macht zwar keinen Sinn, deine Seiten speziell fĂŒr diese Keywords zu optimieren (denn sie sind unberechenbar), du kannst aber trotzdem fĂŒr sie ranken, indem du Modifier in deine Title-Tags einbaust.
Aktion: FĂŒge Modifier wie â2026â, âbesteâ, âGuideâ, âAnleitungâ, âReviewâ etc. hinzu, um fĂŒr Longtail-Varianten deines Keywords zu ranken.
Je einfacher du es Leuten machst, einen Artikel zu teilen, desto wahrscheinlicher ist es auch, dass sie es tun.
Viele soziale Netzwerke stellen einbettbare SchaltflĂ€chen und Widgets bereit, ĂŒber die Nutzer:innen bequem Content aus dem Internet oder einer App teilen können. Dazu zĂ€hlen beispielsweise die âGefĂ€llt mirâ-SchaltflĂ€che von Facebook oder der âTeilenâ-Button von LinkedIn. Nutzerinteraktionen mit diesen eingebetteten SchaltflĂ€chen sind soziale Interaktionen mit deinem Content. Soziale Interaktionen sind ein wichtiger Messwert fĂŒr Nutzerinteraktionen, die mit Google Analytics erfasst werden können.
Stelle sicher, dass die Social-Sharing-Buttons auffallend platziert sind. Das WordPress-Plugin Sharebar eignet sich hierfĂŒr z. B., da es die Buttons konstant anzeigt, auch wenn die Leute im Artikel runterscrollen.
Aktion: Stelle sicher, dass Social-Sharing-Buttons gut sichtbar platziert sind.
AusfĂŒhrlicher Content kann helfen, ein Thema vollstĂ€ndig abzudecken und alle Fragen deiner Zielgruppe zu beantworten. Entscheidend ist aber nicht die Wortanzahl, sondern wie gut der Inhalt die Suchintention erfĂŒllt.
Aktion: Schreibe so ausfĂŒhrlich, wie es das Thema verlangt â vollstĂ€ndig, prĂ€zise und verstĂ€ndlich, statt auf eine feste Wortzahl hinzuarbeiten.
Interne Verlinkungen verringern die Bounce Rate. In dem Moment, in dem Leute auf einer Seite landen, sind sie âklick-happyâ. Das bedeutet, sie sind geneigter, gleich wieder etwas anzuklicken, als wenn sie schon tief in einem Artikel stecken. Deshalb sind interne Verlinkungen zu Beginn der Artikel besonders nĂŒtzlich und werden hĂ€ufiger angeklickt.
Aktion: FĂŒge interne Verlinkungen am Anfang der Artikel ein.
LSI-Keywords (Latent Semantic Indexing, latent semantische Optimierung) sind Worte, die hÀufig unmittelbar vor oder nach dem eigentlichen Keyword vorkommen.
Wenn du z. B. ĂŒbers Abnehmen schreibst, wirst du wahrscheinlich auch die LSI -Keywords ErnĂ€hrung, Sport etc. erwĂ€hnen.
Wenn Google diese Keywords sieht, ist es eine Art RĂŒckversicherung, dass du ĂŒber das Thema, welches das Keyword ausdrĂŒckt, schreibst und sendet ein QualitĂ€tssignal. Zum GlĂŒck ist es leicht, LSI-Keywords zu finden. FĂŒhre einfach eine Google-Suche aus und scrolle nach ganz unten zu âverwandte Suchanfragenâ.
Aktion: FĂŒge pro Artikel ein bis zwei LSI-Keywords ein.
WĂ€hrend beim Linkbuilding viel ĂŒber externe Links gesprochen wird und deren Beschaffung mit viel Aufwand verfolgt wird, finden interne Verlinkungen hĂ€ufig nicht so viel Beachtung. Die interne Verlinkung ist jedoch ein mĂ€chtiges SEO-Werkzeug und sollte Teil eines jeden SEO-Konzeptes sein.
Interne Verlinkungen sind das A und O. Wenn du ein gutes Beispiel fĂŒr interne Verlinkungen sehen willst, schau dir einfach Wikipedia an. Dort werden Artikel durchdacht miteinander verknĂŒpft, was die Navigation erleichtert und die Sichtbarkeit einzelner Seiten stĂ€rkt.
Aktion: FĂŒge zwei bis drei interne Verlinkungen zu Ă€lteren Artikeln in deinen neu veröffentlichten Eintrag ein.
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Eingehende Links sind eine wichtige KenngröĂe bei der Evaluation einer Seite und maĂgebend fĂŒr die Platzierung in Suchmaschinen. Tools wie Ahrefs, SEMrush oder Majestic geben einen detaillierten Einblick in das Linkprofil einer Seite und sind wichtig, um sich ein Bild der vorliegenden Situation zu verschaffen. Folgende Werte im Linkprofil sollten geprĂŒft werden:
Auch ausgehende Links sind eine wichtige MaĂzahl und sollten entsprechend sorgfĂ€ltig analysiert werden. Richtig eingesetzt, tragen sie dazu bei, die GlaubwĂŒrdigkeit und Relevanz deiner Inhalte zu stĂ€rken. Google bevorzugt natĂŒrliche und hilfreiche Verlinkungen, die Nutzer:innen Mehrwert bieten.
Gut zu wissen: Seit 2019 betrachtet Google das «nofollow»-Attribut als Hinweis statt als strikte Anweisung. Es ist sinnvoll, «nofollow» gezielt einzusetzen (z. B. bei gesponserten oder unzuverlĂ€ssigen Quellen), aber nicht pauschal fĂŒr alle ausgehenden Links.
âQualitĂ€t vor QuantitĂ€t: Verlinke nur auf vertrauenswĂŒrdige und relevante Websites mit hoher AutoritĂ€t. Das signalisiert Suchmaschinen, dass deine Inhalte zuverlĂ€ssig sind.
âRelevanz: Stelle sicher, dass deine ausgehenden Links thematisch zu deinem Inhalt passen und Leser:innen echten Mehrwert bieten.
âAnchor-Text-Optimierung: Verwende beschreibende Keywords als Anchor-Text, um den Kontext des verlinkten Inhalts klarzumachen.
âNoFollow gezielt einsetzen: Nutze das «nofollow»-Attribut fĂŒr gesponserte Inhalte oder Quellen, denen du keine SEO-Wertigkeit ĂŒbertragen möchtest.
Conversion Rate Optimization (CRO) ist der Prozess, den Anteil der Website-Besucher:innen zu erhöhen, die eine gewĂŒnschte Aktion ausfĂŒhren â sei es ein Kauf, eine Anmeldung oder das AusfĂŒllen eines Formulars. Die zugehörige Conversion Rate sagt grob aus, wie viele der Besucher einer Website eine gewĂŒnschte Aktion ausfĂŒhren, um sie zu erhöhen. Moderne CRO-AnsĂ€tze, um die Conversion Rate zu verbessern, umfassen zum Beispiel folgende Aspekte:
âBreadcrumbs: MenĂŒfĂŒhrung. Eine sogenannte âBrotkrĂŒmelnavigationâ zeigt Benutzer:innen, auf welcher Verzweigung sie sich innerhalb der Navigation befinden.
âCall-to-Action-Buttons: Call-to-Action-Buttons fordern den Besucher unmittelbar zu einer Handlung auf, z. B.: âRuf jetzt anâ oder âErfahre mehrâ.
âDesign (Farbverwendung): Ein ansprechendes Design der Seite ist hilfreich fĂŒr die Conversion.
âBesondere Angebote: Alleinstellungsmerkmale bzw. besondere Angebote, die kennzeichnend fĂŒr die Website sind.
âVertrauenssiegel: Bekannte Siegel wie das verbreitete âTrusted Shopsâ oder âSSL-verschlĂŒsseltâ wecken Vertrauen.
âLandingpage-Optimierung: Individuell gestaltete Seiten mit zielgerichtetem Content und schneller Ladezeit.
âDatengetriebene Tests: A/B-Tests und Heatmaps zur Identifikation von Schwachstellen im Conversion Funnel.
âMobile Optimierung: Responsives Design und kurze Ladezeiten fĂŒr mobile Nutzer:innen.
FĂŒr Websites gilt, dass die Homepage mehr AutoritĂ€t hat als (Unter-)Seiten auf der Seite. Das bedeutet, dass die Homepage auch am meisten PageRank hat und weitergeben kann.
Mit anderen Worten: Je nÀher eine Seite an der Homepage ist, desto mehr profitiert sie von ihrem PageRank und desto höher wird Google sie ranken.
Es gilt also die Anzahl der âKlicksâ von der Homepage zur Zielseite (die du ranken willst) zu minimieren, da eine flache Seitenstruktur sowohl fĂŒr die Nutzerfreundlichkeit als auch fĂŒr das Crawling durch Suchmaschinen vorteilhaft ist. Wenn es mehr als drei Klicks von der Homepage zur Zielseite bedarf (z.B.: Homepage > Blogkategorie Fitness > Ă€ltere Posts > Blogposts), kann das dazu fĂŒhren, dass diese Seiten weniger Aufmerksamkeit von Suchmaschinen erhalten.
Eine Lösung hierfĂŒr ist eine klare interne Verlinkungsstrategie. Du kannst beispielsweise eine Sidebar oder Footer-Navigation nutzen, um Links zu den wichtigsten Unterseiten einzubauen. Auch Breadcrumb-Navigationen helfen dabei, die Struktur deiner Website zu optimieren und die Klicktiefe zu reduzieren.
Aktion: Stelle sicher, dass wichtige Seiten nicht mehr als drei Klicks von der Homepage entfernt liegen.
Eine strukturierte und auf den User angepasste MenĂŒfĂŒhrung sorgt fĂŒr eine bessere Navigation und verbessert damit die Conversion-Rate. Merkmale einer nutzerfreundlichen Struktur sind zum Beispiel:
Die Click-Through-Rate (CTR), auch Klickrate genannt, ist eine wichtige Kennzahl im SEO. Sie beschreibt das VerhÀltnis zwischen der Anzahl der Klicks auf ein Suchergebnis und der Anzahl der Impressionen. Die Formel lautet: CTR in Prozent = (Anzahl der Klicks / Anzahl der Impressionen) à 100.
Wenn Leute nur selten deine Seite bei den Google-Suchergebnissen anklicken, sendet das ein starkes Signal an Google, dass deine Seite kein guter Treffer fĂŒr das Keyword ist. Das Gegenteil greift auch: Wenn Leute deine Seite hĂ€ufig anklicken, wird Google sie auch höher ranken. Wie kannst du die CTR maximieren? Strategien zur CTR-Optimierung umfassen zum Beispiel folgende MaĂnahmen:
âTitel und Meta-Beschreibungen optimieren: Verwende emotionale und aussagekrĂ€ftige Titel. Integriere aktuelle Jahreszahlen (z. B. â2026â). Nutze Zahlen und Statistiken (z. B. â7 Tipps fĂŒr...â) und fĂŒge einen klaren Call-to-Action hinzu.
âRich Snippets nutzen: Implementiere strukturierte Daten (Schema Markup), um zusĂ€tzliche Informationen wie Bewertungen oder FAQs in den Suchergebnissen anzuzeigen.
âKeyword-Optimierung: Fokussiere auf intent-basierte und Longtail-Keywords. BerĂŒcksichtige lokale Suchbegriffe fĂŒr eine bessere Relevanz.
âA/B-Tests durchfĂŒhren: Teste verschiedene Versionen von Titeln und Beschreibungen. Analysiere die Ergebnisse mit Tools wie Google Search Console.
HTTP-Statuscodes geben an, wie ein Server auf eine Anfrage eines Clients (z. B. Googlebot oder Browser) reagiert. Sie werden in fĂŒnf Hauptkategorien unterteilt:
â1xx â Information (z. B. 100 Continue)
â2xx â Erfolg (z. B. 200 OK)
â3xx â Weiterleitungen (z. B. 301, 302)
â4xx â Client-Fehler (z. B. 404 Nicht gefunden)
â5xx â Server-Fehler (z. B. 503 Service Unavailable)
Die erste Ziffer eines HTTP-Statuscodes stellt die jeweilige Statusklasse dar. Jeder Statusklasse unterliegen weitere Statuscodes von unterschiedlicher Bedeutung.
Die am hÀufigsten vorkommenden HTTP-Statuscodes sind:
â200 OK - Die Seite ist erreichbar und wurde erfolgreich geladen.
â301 Moved Permanently â Die Seite wurde dauerhaft verschoben. Google ĂŒbernimmt diese Weiterleitung langfristig in den Index.
â302 Found (Temporary Redirect) â TemporĂ€re Weiterleitung. Google folgt ihr zwar, behandelt sie aber nicht wie eine dauerhafte Umleitung.
â404 Not Found â Die angeforderte Seite existiert nicht (mehr). Wenn eine ehemals indexierte Seite dauerhaft nicht mehr existiert, wird sie beim erneuten Crawling entfernt.
â503 Service Unavailable â Der Server ist temporĂ€r nicht erreichbar (z. B. wegen Wartung). Dieser Status verhindert, dass Google Seiten versehentlich aus dem Index entfernt.
Die Google Search Console (GSC) ist ein kostenloses Analyse- und Servicetool von Google, mit dem Website-Betreiber die PrĂ€senz ihrer Seiten in der Google-Suche ĂŒberwachen und optimieren können. Sie liefert wertvolle Einblicke zu Suchanfragen, Klickzahlen, Impressionen, technischen Fehlern und zur mobilen Nutzbarkeit.
DarĂŒber hinaus informiert die GSC ĂŒber potenzielle Sicherheitsprobleme (z. B. Malware oder gehackte Inhalte) sowie ĂŒber manuelle MaĂnahmen bei VerstöĂen gegen die Google-Richtlinien, etwa durch unnatĂŒrliche Backlinks.
Wenn Google auf deinen Seiten âMarkupâ erkennt, können mit diesen Informationen Rich Snippets und andere Elemente zu deinem Suchergebnis hinzugefĂŒgt werden. Das Snippet fĂŒr die Suche nach einem Restaurant kann zum Beispiel Informationen zu den durchschnittlichen Bewertungen und Preisen enthalten. Google empfiehlt hierfĂŒr den Einsatz des Schema.org-Vokabulars im JSON-LD-Format, das sich direkt im HTML-Code einbinden lĂ€sst. Ăltere Formate wie Mikrodaten oder RDFa werden zwar noch erkannt, gelten aber nicht mehr als Best Practice.
Die Google Search Console stellt unter dem MenĂŒpunkt âDarstellung in der Sucheâ spezifische Berichte fĂŒr strukturierte Daten bereit â etwa fĂŒr Produkte, Artikel oder Veranstaltungen. Sie zeigen, ob Google strukturierte Inhalte korrekt verarbeitet hat und ob Fehler oder Warnungen vorliegen, die eine Darstellung als Rich Result verhindern könnten.
Eine Sitemap ist eine Datei, in der du die einzelnen Seiten deiner Website auflisten kannst. So lÀsst du Google und andere Suchmaschinen wissen, wie die Inhalte deiner Website strukturiert sind. Eine Sitemap lÀsst sich schnell und einfach mit Tools wie dem Sitemap-Generator von XML-Sitemaps.com erstellen, jedoch generieren die meisten modernen CMS-Sitemaps automatisch. Die ausgegebene Datei lÀdst du dann in das Root-Verzeichnis deiner Website sowie in die Google Search Console hoch. Suchmaschinen-Webcrawler wie der Googlebot lesen diese Datei, um deine Website intelligenter crawlen zu können.
Bereits seit dem sogenannten âMobile Updateâ im April 2015 berĂŒcksichtigt Google die Mobilfreundlichkeit einer Website als Rankingfaktor. SpĂ€testens mit der vollstĂ€ndigen Umstellung auf Mobile-First-Indexing im Jahr 2020 ist die mobile Version einer Website zur primĂ€ren Bewertungsgrundlage fĂŒr das Ranking geworden â und zwar unabhĂ€ngig davon, ob die Suchanfrage auf einem Smartphone oder Desktop-PC erfolgt.
Eine mobilfreundliche Website zeichnet sich durch ein responsives Design aus, bei dem sich Inhalte automatisch an verschiedene BildschirmgröĂen anpassen. Texte, Bilder und Navigationselemente mĂŒssen auch auf kleineren Displays ohne Zoomen gut lesbar und bedienbar sein.
Zur ĂberprĂŒfung der Mobilfreundlichkeit stellt Google hilfreiche Tools bereit, wie den Mobile-Friendly-Test oder PageSpeed Insights, die Hinweise zur Darstellung, Ladegeschwindigkeit und zum Optimierungspotenzial liefern.
Je gröĂer und umfangreicher eine Website wird, desto wichtiger ist ein strukturierter Umgang mit der Indexierung durch Google. Ziel ist es, dass alle relevanten und hochwertigen Seiten in den Google-Index aufgenommen werden. Unwichtige oder doppelte Inhalte hingegen sollten gezielt ausgeschlossen werden.
In der Google Search Console lĂ€sst sich im Bericht âSeitenâ unter dem MenĂŒpunkt âIndexierungâ nachvollziehen, welche URLs erfolgreich indexiert wurden und welche aus bestimmten GrĂŒnden (z. B. noindex, Duplikat ohne kanonische URL, Seite mit Weiterleitung) nicht berĂŒcksichtigt werden.
Die Anzahl der indexierten Seiten ist in der Regel geringer als die Anzahl der gecrawlten Seiten, da Google viele Seiten bewusst nicht in den Index aufnimmt. Eine kontinuierliche Ăberwachung dieses VerhĂ€ltnisses hilft dabei, Indexierungsprobleme frĂŒhzeitig zu erkennen und zu beheben.
Obwohl Google tÀglich Milliarden Webseiten crawlt und indexiert, garantiert das nicht, dass jede einzelne Unterseite einer Website tatsÀchlich im Index erscheint. Der Indexierungsprozess ist selektiv: Nur Seiten mit ausreichender Relevanz, QualitÀt und technischer ZugÀnglichkeit werden aufgenommen.
Um Google beim Crawling und der Indexierung zu unterstĂŒtzen, ist eine gut gepflegte XML-Sitemap hilfreich. Sie liefert Hinweise auf wichtige URLs.
Gleichzeitig kannst du durch den gezielten Einsatz von noindex-Meta-Tags oder HTTP-Headern steuern, welche Seiten nicht indexiert werden sollen.
Die robots.txt-Datei dient ausschlieĂlich zur Steuerung des Crawlings, nicht zur Indexierungskontrolle. Seiten, die dort ausgeschlossen sind, können trotzdem indexiert werden, wenn Google Informationen darĂŒber aus anderen Quellen erhĂ€lt.
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Bevorzugte Domain
Die bevorzugte Domain ist die Version deiner Website (mit oder ohne âwwwâ), die in den Suchergebnissen angezeigt werden soll. FrĂŒher konnte man diese Einstellung direkt in der Google Search Console vornehmen, doch dieses Feature wurde 2019 entfernt. Heute erkennt Google die bevorzugte Domain automatisch anhand verschiedener Signale. Dennoch kannst du Google aktiv unterstĂŒtzen, indem du klare technische MaĂnahmen ergreifst:
rel=âcanonicalâ-Tag: Setze auf jeder Seite ein rel=âcanonicalâ-Tag, um die bevorzugte URL anzugeben.
301-Weiterleitungen: Leite alle Anfragen von der nicht bevorzugten Version (z. B. ohne âwwwâ) auf die bevorzugte Version weiter.
Sitemap: Stelle sicher, dass deine Sitemap nur URLs der bevorzugten Version enthÀlt.
Konsistente interne Verlinkung: Verwende innerhalb deiner Website immer dieselbe URL-Version.
Diese MaĂnahmen helfen bei der Festlegung der bevorzugten Domain, vermeiden Probleme mit doppeltem Content und verteilen den Linkjuice optimal.
Eine robots.txt-Datei ist eine Datei im Stammverzeichnis deiner Website, in der die Teile deiner Website angegeben sind, auf die Suchmaschinen-Crawler nicht zugreifen sollen. Die Datei verwendet den Robots Exclusion Standard, ein Protokoll mit einigen Befehlen. Damit werden die Zugriffsmöglichkeiten auf deine Website fĂŒr einzelne Abschnitte und fĂŒr verschiedene Typen von Webcrawlern angegeben. Die Syntax der robots.txt-Datei ist einfach: Jede Regel beginnt mit der Angabe eines User-Agenten, also dem Namen des Bots, fĂŒr den die Anweisung gilt. AnschlieĂend folgen Befehle wie «disallow», um bestimmte URLs vom Crawling auszuschlieĂen, oder «allow», um explizit den Zugriff auf bestimmte Bereiche zu erlauben.
Google ist im August 2014 dazu ĂŒbergegangen, HTTPS als einen Ranking-Faktor zu bestimmen. Setzt eine Website nun ausschlieĂlich auf das HTTPS-Protokoll, so kann sie einen kleinen Bonus bei der Bewertung durch Google erhalten. Die Bedeutung von SSL/TLS-Zertifikaten fĂŒr SEO und Nutzervertrauen hat sich seitdem weiterentwickelt. Websites mit HTTPS bieten eine verschlĂŒsselte und sichere DatenĂŒbertragung, was nicht nur die Sicherheit erhöht, sondern auch indirekt zu besseren Rankings fĂŒhren kann. Moderne Browser kennzeichnen unsichere HTTP-Websites deutlich, was zu höheren Absprungraten fĂŒhren kann.
Der Unterschied zwischen HTTPS und HTTP besteht in der verschlĂŒsselten und abhörsicheren Ăbertragung der Daten mittels VerschlĂŒsselungsprotokollen wie SSL/TLS.
Der Sichtbarkeitsindex ist eine zentrale Kennzahl im SEO, die die Sichtbarkeit einer Domain in den organischen Suchergebnissen von Google und anderen Suchmaschinen abbildet. Er dient als Indikator fĂŒr den Erfolg von SEO-MaĂnahmen und wird von verschiedenen Tools wie Sistrix, Xovi und Searchmetrics unterschiedlich berechnet.
Der Sistrix-Sichtbarkeitsindex gilt seit seiner EinfĂŒhrung im Jahr 2008 als Goldstandard in der SEO-Branche. Er basiert auf einem reprĂ€sentativen Keyword-Pool von 250.000 Keywords, deren Rankings bis Platz 100 erfasst werden.
Der OVI von Xovi funktioniert Ă€hnlich wie der Sistrix-Sichtbarkeitsindex, unterscheidet sich jedoch in der Datenbasis und Methodik. Ein Vorteil des OVI ist die gröĂere Keyword-Datenbasis, die einen breiteren Querschnitt verschiedener Themenbereiche bietet. Allerdings sind die Daten weniger flexibel, da die Keyword-Basis nicht regelmĂ€Ăig aktualisiert wird.
Nutze den Sichtbarkeitsindex als ergÀnzendes Tool zu anderen KPIs, um eine ganzheitliche SEO-Strategie zu entwickeln.
Duplicate Content beziehungsweise Near Duplicate Content liegt vor, wenn zwei oder mehrere Seiten (unterschiedlicher URLs) gleiche oder fast gleiche Inhalte zeigen. Duplicate Content kann sich negativ auf das Suchmaschinen-Ranking einer Internetseite auswirken, da Suchmaschinen doppelte Inhalte filtern, um den Usern keine inhaltsgleichen oder sehr Ă€hnlichen Treffer anzuzeigen, die die QualitĂ€t der Suchergebnisseiten (SERP) mindern wĂŒrden.
Es wird zwischen externem (zwei unterschiedliche Domains) und internem (innerhalb einer Domain) Duplicate Content unterschieden. Um Duplicate Content zu identifizieren, stehen moderne Tools wie Screaming Frog, Copyscape, Siteliner oder Sitebulb zur VerfĂŒgung. Sie bieten detaillierte Berichte und helfen bei der Analyse interner sowie externer Inhalte.
FĂŒr die Lösung solcher Probleme sind Canonical Tags eine bewĂ€hrte Methode. Durch sie kann man Google signalisieren, welche Seiten das âOriginalâ sind, wenn man ein paar URLs mit demselben oder sehr Ă€hnlichem Content auf der Seite hat.
HÀufig haben z. B. Onlineshops mit internem Duplicate Content zu kÀmpfen. Hier ist es ein oft gesehener Fall, dass die Produkt-Detailseiten auch ohne zugehörige Kategorie- und/oder Produktseite direkt aufrufbar sind:
Unter Semantik im Kontext des Internets, auch âsemantisches Webâ genannt, versteht man das Anreichern von Content mit zusĂ€tzlichen Informationen ĂŒber dessen Bedeutung. Diese Informationen sollen Computern helfen, die Bedeutung von Texten besser zu interpretieren. Moderne Webentwicklung nutzt HTML5-Semantik-Tags wie <header>, <main>, <section>, <article>, <nav> und <footer>, um den strukturellen Aufbau einer Seite klar zu definieren. Diese Tags verbessern die Lesbarkeit fĂŒr Browser, Suchmaschinen und Screenreader, wodurch die SEO-Leistung und die Barrierefreiheit gesteigert werden.
ZusĂ€tzlich tragen semantische Tags wie <em> (Betonung) und <strong> (wichtige Betonung) dazu bei, die Bedeutung von Texten hervorzuheben. Listen (<ol> und <ul>) sowie Tabellen (<table>) sind weiterhin nĂŒtzlich, um Inhalte ĂŒbersichtlich darzustellen.
Viele Websites, insbesondere Onlineshops, bieten Inhalte in verschiedenen Sprachen an, um Nutzer:innen aus aller Welt anzusprechen. Dabei unterscheiden sich die Inhalte oft nur marginal â hĂ€ufig wird lediglich der Preis in der entsprechenden WĂ€hrung angezeigt.
Um Google die passende geografische Ausrichtung (bzw. LĂ€nder- und Sprachversion) des Shops mitzuteilen, sollte ein seitens Google unterstĂŒtztes und empfohlenes Markup verwendet werden â das sogenannte rel=»alternate» hreflang=»x» Link-Attribut.
Wann sollte hreflang verwendet werden?
âTeilweise ĂŒbersetzte Inhalte: Du belĂ€sst die wesentlichen Inhalte in einer einzigen Sprache und ĂŒbersetzen nur die Vorlage, wie z. B. Navigation und FuĂzeile. Bei Seiten mit von Nutzer:innen erstellten Inhalten, wie etwa Foren, kommt das hĂ€ufig vor.
âRegionale Abweichungen: Inhalte weisen geringfĂŒgige regionale Abweichungen mit Ă€hnlichen Inhalten in einer einzigen Sprache auf. Du bietest z. B. englischsprachige Inhalte fĂŒr die USA, fĂŒr GroĂbritannien und Irland an.
âVollstĂ€ndig ĂŒbersetzte Inhalte: Die Inhalte deiner Website sind vollstĂ€ndig ĂŒbersetzt. Du könntest z. B. ĂŒber eine deutsche und eine englische Version jeder Seite verfĂŒgen.
DoFollow/NoFollow-Links Links können grundsĂ€tzlich in zwei Gruppen eingeteilt werden: DoFollow und NoFollow. Der Unterschied liegt im Umgang bzw. dem Weitergeben von Linkjuice, also dem SEO-Boost, den sich jede Seite wĂŒnscht. Das 2005 eingefĂŒhrte NoFollow-Tag signalisiert der Suchmaschine, dass dieser Link nicht weiterverfolgt werden soll und folglich auch kein SEO-Boost erfolgt. Der Grund fĂŒr die EinfĂŒhrung des Tags liegt in der BekĂ€mpfung von Spam, da zu frĂŒheren Zeiten alles dafĂŒr getan wurde, um Links auf Webseiten mit hohem PageRank wie Wikipedia zu bekommen, deren QualitĂ€t darunter litt. NoFollow-Links sind unter SEO-Aspekten zwar weniger wert als DoFollow-Links, aber keinesfalls nutzlos: Sie bringen trotzdem Traffic auf die Seite und somit potenzielle Kundschaft. AuĂerdem gibt es auch noch «ugc» (User-generated content) und «sponsored» (Werbung/Placements) Links, die fĂŒr genauere Bezeichnungen zustĂ€ndig sind.
Canonical/Canonicalised Mithilfe kanonischer URLs lassen sich die Link- und Rankingsignale von Inhalten verbessern, die ĂŒber mehrere URLs oder per Syndikation verfĂŒgbar sind. AuĂerdem hilft es, Duplicate Content vorzubeugen.
Index/NoIndex Mit den Directives Index/NoIndex kann man Internetbots mitteilen, bestimmte Seiten nicht zu indexieren. Das Resultat ist, dass die mit dem Meta-Tag «noindex» markierten Seiten nicht in den Google-Suchergebnissen auftauchen werden.
NoSnippet Das Tag verhindert, dass ein Ausschnitt in den Suchergebnissen angezeigt wird.
NoImageIndex Mit dem Tag wird festgelegt, dass deine Seite nicht als verweisende Seite fĂŒr ein Bild angezeigt werden soll, das in den Suchergebnissen von Google erscheint.
NoTranslate Mit dem NoTranslate-Tag verhindert man, dass Google dem User vorschlĂ€gt, die Seite zu ĂŒbersetzen, wenn sie nicht in der (von Google) vermuteten Sprache des Users vorliegt.
Unavailable_After Ermöglicht die Angabe eines Zeitpunkts (Uhrzeit und Datum), an dem das Crawlen und Indexieren dieser Seite beendet werden soll. Das kann jedoch auch ĂŒber die robots.txt gelöst werden.
RegionalitĂ€t ist ein wichtiges Verkaufsargument und Wettbewerbsvorteil. Mit RegionalitĂ€t werden Ansprechpartner:innen in der eigenen Umgebung und kurze Wege verbunden. Je nach Branche kann es auch fĂŒr Umweltbewusstsein stehen. Bezieht man gezielt Regionen mit in seine SEO-Planung ein, erhöht man seine Chancen, gefunden zu werden. Wichtige MaĂnahmen umfassen:
âVerwendung Keyword + Ort: HĂ€ufig ist es sinnvoll, Keyword und Ort zusammen zu platzieren. âHundebetreuung Wallenhorstâ ist ein Beispiel, da die Chance hoch ist, dass das Keyword zusammen mit dem Ort von Interessierten gesucht wird.
âBusiness-Eintrag: (VollstĂ€ndigkeit, richtige Angaben, richtige Ortsbestimmung): EintrĂ€ge in regionalen BranchenbĂŒchern sowie bei Google My Business erhöhen die Sichtbarkeit und stellen sicher, dass das Unternehmen mit der korrekten Adresse und wesentlichen Informationen bei Google Maps auftaucht.
âGoogle-Unternehmensprofil: Alles, was frĂŒher ĂŒber Google My Business, Google Places oder Google+ gelaufen ist, lĂ€uft seit 2021 ĂŒber das Google-Unternehmensprofil.
Alles begann 2006 mit dem Google Branchencenter. Es schob EintrÀge aus Google Maps in die organischen Suchergebnisse, aus denen Firma, Adresse und Kontaktinformationen hervorgingen.
Im Jahr 2008 kam dann Google Places hinzu und erweiterte das Branchencenter, um die Funktionen, Fotos, Videos und Reviews zu jedem Ort hinzuzufĂŒgen. Mit Google+ kamen noch sogenannte Google+ Local-EintrĂ€ge hinzu, die teilweise automatisch Seiten zu Unternehmen erstellten. Im Juni 2014 ging schlieĂlich Google My Business (GMB) als zentrales Verwaltungstool fĂŒr lokale Unternehmen an den Start, mit dem einmal hinterlegte Unternehmensdaten in der Google-Suche, in Google Maps und auf Google+ erscheinen.
Seit 2021 gibt es nun das Google Business Profile/Unternehmensprofil. Damit wird es Profilbesitzer:innen ermöglicht, direkt in der Google Suche ihr Unternehmensprofil zu bearbeiten.
Das CMS (âContent-Management-Systemâ) ist ein System zum Verwalten von Inhalten auf einer Website. Ein CMS besteht in der Regel aus zwei Teilen: dem CMA (âContent-Management Applicationâ) und dem CDA (âContent Delivery Applicationâ). Das CMA erlaubt einem Content-Manager oder Autor ohne HTML-Wissen, Content zu erstellen und zu formatieren. Das CDA-Element kompiliert diese Informationen, um daraus die Website zu aktualisieren. Zu populĂ€ren CMS-Systemen gehören WordPress, Joomla, Shopware, Shopify und TYPO3.
âPlugins Plugins sind Software-StĂŒcke, die das CMS um zusĂ€tzliche Funktionen erweitern. Es gibt tausende Plugins: manche kostenlos, manche kostenpflichtig und eine enorme Vielfalt an Funktionen. Viele Plugins sind auch auf den Bereich SEO spezialisiert, wie z. B. Yoast-SEO fĂŒr WordPress.
Beim Relaunch einer Website gibt es zahlreiche Dinge zu beachten, denn es gibt eine Reihe von Gefahren, insbesondere was die Platzierung in Suchmaschinen angeht. Die Richtigkeit folgender Punkte sollte ĂŒberprĂŒft werden:
Falls die Inhalte nicht mehr vorhanden sind, mĂŒssen die Regeln fĂŒr eine optimale 404-Seite beachtet werden. Falls Inhalte auf eine neue URL umgelegt wurden, sollten entsprechende Weiterleitungen eingebaut werden.
âKorrekter Statuscode: Wie bereits angesprochen, sollte eine 404-Seite den richtigen Statuscode, also «404 Not Found» oder aber «410 Gone» zurĂŒckliefern.
âAussagekrĂ€ftige Fehlermeldung: Es ist wichtig, dass fĂŒr den User eine aussagekrĂ€ftige Fehlermeldung bereitgehalten wird. Sie sollte kurz und prĂ€gnant gehalten sein sowie den User darĂŒber informieren, dass die angeforderte Ressource nicht mehr zur VerfĂŒgung steht.
âNavigationsmöglichkeit: Wenn die Inhalte schon nicht mehr verfĂŒgbar sind, sollte dem User die Möglichkeit geboten werden, die gewohnte Navigation der Website zu nutzen, um beispielsweise Kontakt zum Seitenbetreiber aufzunehmen oder nach Ă€hnlichen Themen zu suchen.
âSeiten mit Ă€hnlichem Content: Wer die Möglichkeit hat, den Request auszuwerten und entsprechend zu verarbeiten, sollte dem User neben einer Fehlermeldung und der ĂŒblichen Navigation auch gleich passende Ziele mit Ă€hnlichem Content vorschlagen.
âSuchfunktion: ZusĂ€tzlich zu den gewohnten Navigationsmöglichkeiten kann auch eine Suchfunktion auf der Fehlerseite integriert werden.
[FEHLERSEITEN]Umgang mit nicht erreichbaren Unterseiten
Die URL wurde indexiert, der Inhalt existiert (fĂŒr immer) nicht mehrâ404-Seite unter Beachtung der Anforderungen generieren
Die URL hat nie existiert und wurde nie indexiertâ404-Seite unter Beachtung der Anforderungen generieren
Ist nach Relaunch auf andere URL umgezogenâEine 301-Weiterleitung auf die neue Unterseite einrichten. Wichtig: muss genau themenrelevant sein
Ist vorĂŒbergehend nicht vorhanden (bspw. Produkt ist kurzfristig nicht auf Lager)âKeine 404-Seite, sondern nur der Hinweis, dass das Produkt aktuell nicht vorhanden ist. URL bleibt bestehen. Navigationsmöglichkeiten und eine Auflistung Ă€hnlicher Produkte bereitstellen. Als Service - E-Mail-Benachrichtigung bei Vorhandensein
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